Neues aus den Tochtergesellschaften

infas eröffnet Hauptstadtbüro

Nach München und Luxemburg ist infas künftig auch in Berlin präsent. Im September wird dort eine Dependance im Hansaviertel Nähe Tiergarten eröffnet. Mit dem neuen Hauptstadtbüro soll der Kontakt zu den zahlreichen Institutionen der Bundeshauptstadt vertieft werden. Seit jeher ist infas mit seiner Sozial- und Politikforschung eng mit dem Geschehen in der Bundeshauptstadt verbunden. Zahlreiche wissenschaftliche Institute, Behörden, Ministerien und Unternehmen dort sind regelmäßige Auftraggeber von infas - in vielen Fällen seit etlichen Jahren. Mit der neuen Präsenz in Berlin ist nun der enge und unkomplizierte Austausch mit den Forschungspartnern vor Ort möglich.

Neues aus den Tochtergesellschaften

infas jetzt auch in Luxemburg

infas hat eine Niederlassung in Luxemburg eröffnet. Die Expansion ist die Konsequenz aus den Geschäftsbeziehungen und der langjährigen Zusammenarbeit mit Partnern in der Region. So führt infas seit 2009 kontinuierlich die Arbeitskräfteerhebung (Labour Force Survey) für das Ministère del’Économie et du Commerce Extérieur, STATEC (ServiceCentral de la Statistique et des Études Économique) durch.

Bereits zum vierten Mal hat die Luxemburger Arbeitnehmerkammer (Chambre des Salariés Luxembourg) in Zusammenarbeit mit der Universität Luxemburg infas mit der Durchführung der Studie „Quality of work“ beauftragt. Sie liefert aufschlussreiche Erkenntnisse zur allgemeinen Arbeitsbelastung, der Work-Life-Balance, der Vereinbarkeit von Familie und Berufund nicht zuletzt der generellen Arbeitszufriedenheit.

Im Rahmen des Projekts „ELEC´TRA“ hat infas die Pendlerströme nach Luxemburg empirisch beleuchtet. Gemeinsam mit STATEC und der Universität Luxemburg hat infas 2012/13 den letzten Crime Survey Luxemburg durchgeführt.

Die Niederlassung – in der Nähe des Flughafens gelegen – verfügt über ein eigenes Telefonstudio mit zehn Interviewerarbeitsplätzen, die digital mit den Studios in Bonn vernetzt sind. Von Luxemburg aus wird in verschiedenen Sprachen telefoniert: auf Luxemburgisch, Französisch, Deutsch und Portugiesisch. Die Niederlassung wird neben Studien in Luxemburg auch Surveys in der angrenzenden Europaregion Saarland – Lothringen – Großherzogtum Luxemburg betreuen.

Ad-hoc-Mitteilung

infas Holding Gruppe veräußert Fotosparte

Die infas Holding Aktiengesellschaft hat sämtliche Anteile ihrer 100%igen Tochtergesellschaft action press gmbH & co. kg sowie an deren alleinigen persönlich haftenden Gesellschafterin, der action press beteiligungs-gmbh, an den Geschäftsführer der action press beteiligungs-gmbh veräußert. Ein entsprechender Kaufvertrag wurde heute notariell beurkundet.

Der Vollzug des Kaufvertrags hängt von bestimmten Bedingungen ab, mit deren Eintritt zeitnah gerechnet wird. Der Kaufpreis beträgt insgesamt EUR 2,2 Mio. Ein Teil des Kaufpreises in Höhe von EUR 0,5 Mio. ist bis zum 31. Dezember 2017 gestundet. Ein weiterer Teil in Höhe von EUR 0,7 Mio. ist bis zum 30. Juni 2018 gestundet und steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2017 einen bestimmten Jahresüberschuss erreicht oder überschreitet. Im Zuge des Verkaufs wurde seitens der Gesellschaft außerdem auf Darlehensforderungen gegenüber der Tochtergesellschaft verzichtet.

Die action press gmbH & co. kg ist eine der führenden Pressebildagenturen Deutschlands. Sie betreibt das ursprüngliche Kern- und bis zur Umfirmierung im Jahr 2013 namengebende Geschäft der infas Holding Gruppe und trug zuletzt ca. 17% zum Gesamtumsatz der infas Holding Gruppe bei.

März 2016

IR-News

Der Geschäftsbericht 2015

Annähernd 100 Seiten, schwarz auf weiß zur Lage der infas Holding AG: Der Geschäftsbericht für das Jahr 2015 ist erschienen und kann hier eingesehen oder heruntergeladen werden.

Neues aus den Tochtergesellschaften

BMVI beauftragt infas erneut mit der Durchführung der Leitstudie „Mobilität in Deutschland“

Mobilität in Deutschland (MiD) ist eine bundesweite Befragung von rund 30.000 Haushalten zu ihrem alltäglichen Verkehrsverhalten im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Sie ist eine der größten und umfassendsten Erhebungen zur Mobilität der Bundesbürger. Im Jahr 2016 wird sie erneut erhoben.

Das Bundesministerium beauftragte federführend das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft in einem Konsortium mit der IVT Research GmbH, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) und der infas 360 GmbH mit der Studiendurchführung. infas hat die MiD bereits 2002 und 2008 federführend durchgeführt.

Die MiD 2016 wird die Mobilitätsdaten aus den Vorgängerstudien fortschreiben und zudem einige Innovationen in Methodik und Analytik aufweisen. So wird eine Stichprobe in einem Triple-Frame-Ansatz aus Einwohnermelde-, Festnetz- und Mobilfunkstichprobe eingesetzt.

Die Befragungsdaten werden durch infas 360 mit Small-Area-Methods ergänzt, wodurch sich erfasste Wege räumlich abbilden lassen und weiterführende Auswertungen möglich sind.

Die Erhebung findet im Methodenmix aus telefonischen, schriftlich-postalischen und Online-Interviews statt. Sie startet im April 2016 und wird über ein Kalenderjahr bis Mai 2017 durchgeführt. Mit Ergebnissen der Mobilität in Deutschland ist Ende 2017 zu rechnen.

Wie bei den bisherigen Studien wird es auch bei der MiD 2016 für Städte und Gemeinden sowie andere Gebietskörperschaften die Option geben, Stichprobenaufstockungen zu beauftragen. Durch die entfallenden Entwicklungs- und Einrichtungskosten besteht so die Chance, eine komplexe und sehr umfassende Mobilitätsuntersuchung für die Regionen zu günstigen Konditionen durchführen zu lassen.